Ungefähr 1,5 - 2 % der Menschen erkranken an Morbus Parkinson. Aktuell ca. 400.000 und Prognosen gehen von 1.200.000 Betroffenen in 2025 aus.

Warum Menschen an Parkinson erkranken ist unklar - doch zurzeit gibt es keine Behandlung, die zu einer Heilung führt. Die Krankheit ist langandauernd und der Verlauf zeigt ein Ansteigen der Symptome und Herausforderungen.

Dennoch gibt es viele Möglichkeiten den Verlauf und die Symptome zu beeinflussen. Vor allem die nicht-medikamentösen Behandlungen sind wichtige begleitende Maßnahmen neben der reinen.


Bericht von einem Morbus Parkinson Betroffenen: "Als ich die Diagnose wirklich realisierte, habe ich mich erstmal als Opfer gefühlt. Erst als mir völlig klar war, das ich Morbus Parkinson habe, fiel ich in ein tiefes Loch. Ich musste erkennen, das ich alles neu lernen musste. Das Leben fing wieder ganz von vorne und neu an. Das war ein schwieriger Weg, der mit der Unterstützung von vielen Menschen gelingt. So fand ich den Weg aus der Krise!"

Wenn wir an Parkinson denken, kommt den meisten Menschen ein älterer zitternder Mann in den Sinn. Dass auch junge Frauen oder Jugendliche betroffen sind, können sich die wenigsten vorstellen. Die Symptome sind viel weitreichender und bedürfen im Vorfeld der Diagnose einer genauen Beobachtung und Untersuchung.


Alleingelassen und vergessen? Eine schlimme Krankheit wird plötzlich zum bestimmenden Element in Ihrer Beziehung. Oft wird alle Aufmerksamkeit auf die Krankheit gelenkt - was ist aber mit dem "sogenannten" Gesunden, was ist mit den Angehörigen? Diese sind genauso betroffen - in einer anderen Art und Weise, doch wer kümmert sich um die nächsten Angehörigen.


Kennen Sie das: einer spricht immer lauter, während der andere immer schwerhöriger wird - Krankheit als Teil der Beziehungsgestaltung?


Wie viel Kraft kostet die Krankheit der Anderen? Wann können Sie Ihre Batterien wieder aufladen? Wer anderen helfen muss, dem muss geholfen werden.

Paar-Seminar für Parkinson Betroffene


Tritt eine Erkrankung auf, hat dies vielschichtige Auswirkungen. Das vorliegende Angebot stellt die Auswirkungen der Erkrankung auf den Umgang mit sich selbst und wichtigsten Bezugspersonen in den Fokus. Es geht um Entlastung, Ermutigung, Akzeptanz, Wertschätzung und Neuorientierung.

Krankheit ist oft wie ein Katalysator, der unseren Umgang mit uns selbst und die Beziehungsdynamik mit Anderen verstärkt – Stärken und Schwächen aufzeigt.


In dem Seminar werden Sie einen „Beziehungs-Führerschein“ erwerben. Neben der Wissensvermittlung im Theorieteil werden Sie bei ihren Praxiserprobungen angeleitet und begleitet – damit Ihnen eine „ökonomischer und umweltfreundlichere“ Selbststeuerung im Beziehungsleben immer mehr „in Fleisch und Blut“ übergeht.

Das Seminar gibt einen Einblick in die „Grundfahraufgaben“ in Beziehungen (Fähigkeit zur Selbstberuhigung, Selbstmotivierung und Selbstwachstum), weist auf die Möglichkeiten und Gefahren im Autopiloten-Modus hin (Beziehungsmuster, Angewohnheiten verändern“) und hilft Ihnen, sich immer sicherer im Beziehungsleben zu orientieren und neue Wege zu erschließen.


Mit wissenschaftlich fundierten und in der Praxis bewährten Check-Ups werden Sie gezielt an ihren Stärken und Schwächen ansetzen können.


Musik- und Entspannungsangebote im Seminarverlauf werden dafür sorgen, dass sich ihr Energietank wieder füllt.

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